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Hintergrund Info.

Mehr zum Thema Vital Training.


Was kann jeder selbst tun, um möglichst lange gesund zu bleiben? Dr. med. Dagmar Meissner-Pöthig, Vorsitzende des Vorstandes der ENAAA (Europäische Vereinigung für Aktives Anti-Aging) in Leipzig, gibt als Antwort:



Lifestyle kann Krankheit wie auch Gesundheit "produzieren". Die Produktionsregeln sind heute weitgehend bekannt : Die drei Massnahmen der klassischen Gesundheitsförderung bzw. aktiven Verhaltensprävention (...) basieren auf Bewegung, Ernährung und ein gelingendes emotional-soziales Stressmanagement.
                                           

(Interview in Heilberufe Heft 4/2008)


Diese drei Massnahmen (Bewegung, Ernährung und Entspannung/Stressmanagement) sind die Tätigkeitsbereiche von Vital TrainerInnen. Dieser relativ neue Beruf will eine Brücke bilden zwischen Arzt und Bevölkerung sowie eine Sensibilisierung im Bereich aktive Gesundheitsförderung erreichen .



Aufgrund der ständig steigenden Kosten findet langsam ein Umdenken im Gesundheitswesen statt. Das Krankheitsspektrum hat sich verändert: Sogenannte Lifestyle- oder Zivilisationskrankheiten tragen viel zur Kostenexplosion bei. Eine Verschiebung hin zu einer präventionsorientierten (Salutogenese Ansatz) - im Gegensatz zur krankheitsorientierten (Pathogenese Ansatz, siehe Grafik oben) - Medizin scheint unabdingbar  (Dr. Meissner-Pöthig spricht von einer Kopernikanischen Wende!). Der Genetiker und Forscher Professor Francis Collins, Leiter des Human-Genom-Projekts und derzeit Direktor des US-amerikanischen National Institutes of Health, sieht es auch so : "Wir müssen viel mehr auf die Prävention fokussieren. Unser Gesundheitswesen müsste eigentlich "Krankheitswesen" heissen. Wir warten, bis die Leute krank werden und versuchen dann, ihnen zu helfen. Das ist viel teurer, vor allem wenn es sich um Krankheiten handelt, die man einige Jahre vorher mit ein paar einfachen Massnahmen hätte verhindern können." (SonntagsZeitung v.14.2.2010) Präventionsmedizin besteht aus Vorbeugung (Risikomanagement z.B. durch Impfung, Früherkennung) und Gesundheitsförderung (Ressourcen-Management*, z.B. gesundes Verhalten oder Lifestyleanpassungen). Lifestyleanpassungen können nur durch Individuen freiwillig vorgenommen werden und Vital Trainer sind da, um bei diesen Anpassungen zu helfen. Viele Krankenversicherer unterstützen diese Bemühungen.

*Ressourcen-Management bedeutet, sich den persönlichen Möglichkeiten bewusst zu werden und entsprechend eigenverantwortlich zu handeln.

Fortsetzung......

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