Ueber mich - vis vitalis

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Ueber mich

Ich heisse (mit allem drum und dran!) Beatrix Anne Fitze-Notnagel. Meistens gehe ich aber unter dem "Pseudonym" Bea (gesprochen bee, wie in der englischsprachigen Welt üblich)

Südafrika

Schule  (Schulsport ein Greuel! Ich bin immer zu langsam, zu ängstlich...)

College (kein Sport, hurrah!)

Privatsekretärin, Heirat. (Wir entdecken das Tanzen. Das ist ja kein Sport – dachte ich!)

1978 Schweiz

Arbeit (Schweizerdeutsch lernen!)
1981 Geburt der Tochter, 1985 Geburt des Sohnes. (Kräftige Gewichtszunahme!)

1991 Neuausrichtung

Ausbildung zur Englischlehrerin. (Ich beginne  mit Fitnessvideos zusammen mit einer Freundin zu trainieren. Die Speckpolster sollen endlich weg!)

2005 Geistige Erweiterung

Studium Geisteswissenschaften. (Bewegung bleibt wichtig - Power
Walking, Videos für Aerobic und Krafttraining, häufiges Lesen über das Thema Ernährung.)

2008 wieder Neuausrichtung

Ausbildung Vital Trainer und (ausgerechnet jetzt) Gesundheitsprobleme.

Ich war als Kind nicht sportlich veranlagt, obwohl meine Kindheit in Südafrika viele Sportarten ermöglichte. Ich spielte Tennis, weil mein Vater gut spielte, aber Schulsport war mir ein Greuel. Ich war zu langsam für Sportarten, bei denen schnell laufen wichtig ist (und bin immer noch langsam – zum Glück musste ich noch nie um mein Leben rennen) und zu ängstlich für Kunstturnen (ein Angsthase bin ich auch immer noch!). In der Schule mussten wir jede Woche Übungen auf Balken, Barren & Co. machen. Dabei wurde meine Muskelkoordination vermutlich im gleichen Masse geschult wie meine Abneigung gegen Sport. Ich erfüllte ziemlich genau das Clichee "guter Kopf, sportlich eine Null".

Als ich ins College kam gab es keine Sportlektionen mehr, hurra! Kurz nachdem ich angefangen hatte als Privatsekretärin zu arbeiten heiratete ich. Zusammen entdeckten wir das Tanzen. Wir nahmen an vielen Turnieren teil und hatten riesig Spass. Wir wurden recht fit dabei, aber das merkten wir erst später! Der Spass stand im Vordergrund, tolle Rhythmen motivierten ungemein. Walzer, Samba, Tango, Rumba...  die Hirnzellen waren so stark beschäftigt, dass man keine Zeit hatte zu merken, wie anstregend das Ganze war.

Als wir 1978 in die Schweiz kamen gaben wir das Tanzen auf. Sich einleben und viel länger arbeiten (von einer 35-Stunden Woche zu neu 42 Stunden, sehr anstrengend) füllte unsere Zeit aus. 1981 kam unsere Tochter auf die Welt, 1985 der Sohn. Ich war einige Jahre eine zufriedene Vollzeit-Mutter (und legte kräftig an Gewicht zu!).  Als unser Sohn in den Kindergarten kam begann ich wieder Teilzeit zu arbeiten. Ich machte eine Ausbildung als Englisch-Kursleiterin und begann gleichzeitig zusammen mit einer Freundin,  etwas für meine Figur zu tun. Wir trainierten zuhause mit Fitnessvideos und motivierten uns gegenseitig. Ich las viel über Trainingsmethoden und Ernährung. Meine auseinandergegangene Form nahm langsam wieder Konturen an. Meine Freundin und ich gingen mit der Zeit eigene Wege. Wir fanden beide unsere Arbeitsnischen und Fitnessmöglichkeiten (und trafen uns kürzlich wieder, beide noch am "Fitnessen").               

Nach 20 Jahren als Englisch-Lehrerin brauchten meine Hirnzellen eine neue Herausforderung. Ich schenkte mir zum 50. Geburtstag ein Studium in Geisteswissenschaften. Es gingen wunderbare neue Welten auf und ich war noch seelenvergnügt dabei Kunstgeschichte, Musik und Literatur zu studieren, als ich auf ein Inserat in der Zeitung stiess: „Werden Sie Vital Trainer.“ Ich war sofort fasziniert – hier war die Gelegenheit, mein Hobby zu einem zweiten beruflichen Standbein zu machen. Ich stellte mein Studium um und schrieb mich ein für zwei gesundheitsrelevante Module (Adipositas Management und Humangenetik). Im ersten Jahr der Vital Trainer Ausbildung gab es einen grossen Schock - ich musste einen bösen Brusttumor entfernen lassen. Zum Glück waren die Lymphknoten nicht befallen und ich musste keine Chemotherapie machen, aber eine sieben-wöchige Bestrahlung musste schon sein. Während der ganzen Behandlung trainierte ich behutsam weiter. Das Training gab mir körperliche und psychische Kraft und ich habe heute keinerlei Probleme mit der operierten Seite. Im Dezember 2009 habe ich meine Ausbildung als Vital Trainerin abgeschlossen und freue mich jetzt darauf, zwei Berufe zu haben!

<<-- zurück / weiter -->>

Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü